• Gefühlskunde
    Kurs · 4 Termine · wöchentlich
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Was wissen wir eigentlich über Gefühle?

Sie sind meistens nur dann gern gesehen und gefühlt, wenn sie angenehm sind, so wie Freude, Liebe, Leichtigkeit, Glück, Begeisterung und Fröhlichkeit. Doch wenn wir ehrlich sind, wie oft ist dies der Fall?

Die meiste Zeit, behaupte ich,  ist uns nicht bewusst, wie wir uns fühlen! Ausnahmen sind die Exteme, so wie oben beschrieben. Die andere Seite der Medallie, die da heißt: Schwere, Wut, Ärger, Stress, Traurigkeit, Scham, Einsamkeit, Überforderung, Eifersucht, Druck, Angst u.v.m., nehmen wir zwar wahr, agieren sie wenn das Gefühl sehr stark ist mal spontan aus, wissen aber ansonsten nicht wie wir damit umgehen sollen.

Haben wir jemals gelernt wie wir mit unseren Gefühlen gesund umgehen können? Weder in der Schule noch Zuhause wurde das Thema: “Gefühle leben und ausdrücken”, behandelt und besprochen.

Eigentlich ist genau das Gegenteil passiert, sobald Gefühle und Emotionen aufgetaucht sind, wurde den Kindern vermittelt, dass diese Gefühle nicht erwünscht sind. Da Eltern und Lehrer ebenfalls nicht gelernt haben mit Gefühlen umzugehen, war ihre Reaktion meistens die, die Gefühle der Kinder nicht zuzulassen, oder nicht ernst zu nehmen. Da kamen dann Sätze wie: “Sei nicht traurig, ist doch nicht so schlimm!” oder “Sei nicht so laut, nicht so wild, sonst……” oder “stell dich nicht so an, ein richtiger Junge weint nicht!” und viele andere Anweisungen mehr, die alle dazu geführt haben, Gefühle zu unterdrücken und zu verdrängen.

Kinder bekommen somit die Botschaft: Gefühle zu leben und auszudrücken ist nicht in Ordnung! Das wird dann Schritt für Schritt zu einer normalen Verhaltensweise und einem Verhaltensmuster. So sind wir zu einer Gesellschaft geworden, mit Menschen die jede Menge Gefühle in sich abgespeichert und verdrängt haben.

Wird der innere Druck zu groß, kann es zu einer Explosion nach außen kommen. Beispiele dafür sind Wutattacken, Panikanfälle oder Amokläufer. Es kann aber auch zu einer Inplosion, wie Burnout und Depression,  führen.

Wenn Gefühle chronisch unterdrückt werden, wird entweder die Seele oder der Körper krank.

Die verdrängten Gefühle sind auch in uns nicht untätig und schlummern einfach vor sich hin. Nein, sie wirken aus uns heraus und ziehen Situationen und Umstände in unser Leben, in denen sie die Möglichkeit haben aus ihrem inneren Versteck aufzutauchen und sich auszudrücken und zu zeigen. Dies bringt uns immer wieder herausfordernde und schwierige, sich wiederholende Lebenssituationen in unser Leben und unseren Alltag.

Dieser Kreislauf kann erst aufhören, wenn wir uns unseren Emotionen zuwenden und anfangen sie anzunehmen und auf bejahende Weise zu fühlen. Dadurch verwandeln sie sich in Gefühle und Lebensenergien, wie Freude, Vertrauen, Mut, Kraft und  Ausgeglichenheit,  die uns stärken und unterstützen.

Der Kurs Gefühlskunde beinhaltet einen theoretischen und einen praktischen Teil.

Wir reden über Gefühle und lernen ihren Inhalt und ihre Botschaft zu verstehen. Entdecken unsere eigenen “Hauptemotionen” und erforschen wie es zu diesen Gefühlen gekommen ist und wie wir aus dem Kreislauf der ewig sich wiederholenden unangenehmen Situationen aussteigen können.

Im praktischen Teil nehmen wir unsere Gefühle fühlend wahr, und erlernen und üben einen gesunden, unterstützenden und stärkenden Umgang mit ihnen.

Wenn wir verstehen was Gefühle sind, woher sie kommen und wie wir gesund und unterstützend mit ihnen umgehen können, sind wir gute Begleiter und Lehrer für unsere Kinder, Vorbilder für unser Umfeld, und nicht zuletzt können wir unser Leben auf eine neue, wundervolle Art und Weise leben.

Gefühlskundekurs im April 2016

4 Termine, 1x wöchentlich

Kursgebühr: 150,-

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